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Minimalismus und mein neues Leben als Fashionblogger(in)

Wer mich schon länger verfolgt und eventuell bereits auf meinen Youtubekanal gestoßen ist oder sogar von dort auf meinen Blog gekommen ist weiß, dass ich mich im vergangenen Jahr sehr stark mit dem Thema Minimalismus beschäftigt habe. Soeben habe ich mir nochmals das Video angesehen in welchem ich erklärt habe, was eigentlich Minimalismus für mich sei. Mir ist aufgefallen, dass sich zwar meine Einstellung grundsätzlich dazu nicht verändert hat. Jedoch auch, dass ich ein klein wenig vom Wege abgekommen bin. Als Fashionblogger(in) ist es nun mal unumgänglich regelmäßig Kleidung zu konsumieren. Also habe ich nach meiner Trockenzeit im punkto Shopping in den letzten Monaten meinen Nachholbedarf gestillt und geshoppt, was nur ging. Immer auf der Jagd nach den schönsten, passendsten und ehrlicherweise auch trendigsten Teilen. Ich bereue zwar nichts von alledem doch ich finde, Reflexion ist eine unfassbar wichtige Sache. Deshalb heute mal ein paar Gedankengänge zum Bloggen über Mode und die neuesten Trends und der grundsätzlichen Kampfansage gegen Konsum.

 

Minimalismus und meine ursprünglichen persönlichen Ziele

Als ich mich mit dem Minimalismus beschäftigte, war für mich ein Zielgedanke, dass ich mich weniger um unnötige Dinge kümmern und mir weniger um diese Gedanken machen muss. Ich wollte Platz und Zeit in meinem Leben schaffen für Dinge, die mir wirklich wichtig sind. Wichtig war mir jedoch auch bewusst zu konsumieren und mich nicht mehr mit Dingen zu belohnen, selbst zu beschenken oder einfach nur nach dem Glücksmoment des Kaufens zu jagen. Also um es kurzzufassen bewusst einzukaufen und zu konsumieren. Wichtig war mir hierbei vor allem mehr Momente zu konsumieren also Geld in Ausflüge, Reisen, gute Restaurantbesuche zu investieren. Ganz nebenbei hat sich jetzt wohl das Bloggen in mein Leben eingeschlichen und dazu regelmäßige Fotoshootings, unregelmäßige Onlinebestellungen, Shoppingtrips und all das was dazugehört.



Mode und meine veränderte heutige Einstellung

Doch ganz ehrlich mittlerweile pflege ich eine ganz neue Beziehung zu Mode. Ich liebe es mich auszuprobieren, mit den Farben und Muster zu spielen und auch selbst Trends zu setzten. Dies ist mir in den letzten Tagen nochmals so richtig bewusst geworden. Ich liebe es zu bloggen, Bilder zu machen, neue Posen auszuprobieren, Locations zu scouten und mir in Läden bewusst Kleidungsstücke auszusuchen, welche eine Eintrittskarte in meinen Kleiderschrank erhalten. In meinem letzten Blogpost konntest du lesen, dass ich mich durch meine neuen Errungenschaften in Herbststimmung versetzen ließ und ich denke genau das ist, was Mode ausmacht. All, das mit dem wir uns täglich kleiden spiegelt, etwas von uns wieder, und zwar ein Stück unserer Persönlichkeit. Deshalb finde ich es mittlerweile okay Kleidung zu konsumieren, vielleicht auch in einem überdurchschnittlichen Maße und das ohne schlechtes Gewissen. Vom Wege abgekommen bin ich dennoch. Inwieweit gestehe ich dir gerne. 

Reflexionen und Veränderungen sind notwendig

Bei dem Kleidungskonsum habe ich ignoriert, dass sich die Kleidungsstücke langsam stapeln, sich auch andere Güter in mein Leben eingeschlichen haben und ich einfach ein klein wenig ignorant dem gegenübergetreten bin. Deshalb habe ich mir fest vorgenommen, dass ich mich nach meinen (schriftlichen) Prüfungen definitiv wieder mehr mit der Thematik in meinem Leben auseinandersetzen möchte. Kleidungsstücke möglicherweise via Blogsale oder Instastorysale veräußern möchte und Ähnliches. Denn ganz ehrlich: welche(r) Fashionblogger(in) wird in der kommenden Saison noch das Gleiche tragen wie in der Letzten? Also ich mittlerweile definitiv nicht mehr denn dazugibt es einfach viel zu viele schöne Kleidungsstücke die es wert sind getragen zu werden. Es sei denn es sind hochwertige Basics. Diese sollten wir alle auf Lebenszeit (der Kleidungsstücke) in Ehren halten. 

Ich hoffe, dir haben meine Gedankengänge zu dem Thema gefallen und ich konnte dich möglicherweise zum Nachdenken anregen. Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken zu dem Thema. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen von dir zu lesen. 

Bis dahin – deine Josephina

Oberteil: Zara
Jacke: no name
Tasche: no name
Hose: Cheap Monday
Gürtel: Calvin Klein
Schuhe: H&M

 

 

Reisebericht: Die kleine, griechische Insel Kos


Bereits im Frühjahr in diesem Jahr hatte mich Griechenland in seinen Bann gezogen. Doch nach der Woche auf der griechischen Insel Kos bin ich diesem Land, dem Essen und der Mentalität gänzlich verfallen. Deshalb plane ich auch schon weitere Reisen auf weitere griechische Inseln. Doch bis dahin möchte ich meine zahlreichen Tipps für die Insel Kos mit dir teilen und dich wie immer ein klein wenig inspirieren für deine nächste Reise, welche dich ja vielleicht auch dort hinführen wird. 

Orte, welche du unbedingt gesehen haben musst.

Agios Stefanos Beach

Diesmal mieteten wir uns zwar keinen Mietwagen um die Insel abzufahren allerdings vor allem, weil wir uns nur 5 Gehminuten vom Agios Stefanos Beach befanden. Da wir auch einen Strandurlaub geplant hatten, bestand deshalb diesmal keine wirkliche Notwenigkeit. Dieser Strand ist in jedem Falle einer der schönsten wenn nicht sogar der schönste Strand auf Kos. Man kann zahlreiche Meter ins Meer hineinlaufen und das Wasser ist glasklar. Das besondere Highlight an dem am Anfang von Kefalos gelegenen Strand ist definitiv die sich mitten im Wasser befindliche Insel. Dort hinüber zu schwimmen bzw. auch fast rüber zu laufen lohnt sich in jedem Falle. Auch um einfach mal kurz an der Glocke zu läuten, welche sich an der sich dort befindlichen Kirche befindet. Der Strand ist zudem preislich in Ordnung. Liegen gibt es für zwei Personen mit Sonnenschirm zwischen 5-7 Euro pro Tag. 


Limionas Beach 

An einem Abend dachten wir, dass wir doch mal etwas Verrücktes machen könnten. Deshalb sind wir zum Limionas Beach gelaufen, welcher uns von einem Einheimischen empfohlenen wurde. Wir wollten dort zwar nicht baden gehen uns allerdings mal ansehen ob dieser wohl wirklich so schön ist wie beschrieben und etwas essen gehen. Ich würde dorthin einen Ausflug empfehlen allerdings nur, wenn man einen Mietwagen hat. Ansonsten ist es von Kefalos doch ein recht weiter Fußweg. Dennoch konnten wir dort einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben und ein tolles Fischgericht essen. 

Diese zwei Strände sind meine persönlichen Empfehlungen. Wir haben zwar auch viel vom Paradisebeach gehört uns aber gegen einen Besuch entschieden. Denn wenn man nicht gerade Wert auf sportliche Aktivitäten legt, lohnt sich meiner Meinung nach eher der Besuch der zwei genannten Strände, weil sie einfach wesentlich leerer und ruhiger sind.

Kefalos

Der Ort Kefalos ist im Vergleich zur Kos-Stadt tatsächlich ein Dorf. Allerdings für einen Spaziergang in jedem Fall geeignet. Wir haben es sehr genossen uns die kleinen Tavernen anzusehen, am Meer entlang zu spazieren und uns den Hafen anzusehen. Wenn man also in einem Hotel in der Nähe ist, kann man dort in jedem Falle vorbei schauen. Doch letztlich würde ich für etwas mehr Action dann doch eher die Fahrt mit dem Bus (4,80 Euro pro Person / Einzelfahrt) empfehlen in die Kos-Stadt.

Kos-Stadt

Wie immer sind etwas größere Städte immer sehr touristisch und vor allem auch darauf ausgelegt. Auf die Kos-Stadt (die heißt tatsächlich so!) trifft es ebenfalls zu dennoch hat diese Stadt seinen Charme. Wir gingen auf Erkundungstour und schlenderten durch die zahlreichen Gassen und stöberten in den kleinen süßen Läden. Doch Achtung nicht alles ist dort günstig. Wer auf der Suche nach „echter“ Markenware ist, wird dort definitiv fündig und auch die Preise für Souvenirs sind dort in Ordnung. Es lohnt sich trotzdem die Preise zu vergleichen. In der gesamten Innenstadt wurden beispielsweise für normale Sommerschuhe Preise in Höhe von 40 Euro aufwärts aufgerufen. Fündig wurde ich dann erst in einer kleineren eher nicht so touristischen Nebengasse für ein vergleichbares Paar zu einem annehmbaren Preis. Doch so ist es ja fast überall. Auf meiner Schuhsuche ist mir das dennoch natürlich direkt aufgefallen. Also vielleicht lieber dort keine kaufen. Lieber andere tolle Dinge.


Eleftherias Square, Hippocrates Tree, der Hafen

Während des Besuches der kleinen Gassen sind wir natürlich auch auf den Eleftherias Square gestoßen. Ein kleiner gemütlicher Platz mit kleinen Restaurants und einer bekannten Markthalle mit zahlreichen griechischen Spezialitäten. Kleiner Funfact: Dort befand sich auch mal ein Mc Donalds. Der erste Mc Donalds der offenbar geschlossen hat. Der Nächste befindet sich dann erst wieder auf einer Nachbarinsel. Weiterginge dann für uns zum Baum Hippocrates. Dieser soll angeblich 2000 Jahre alt sein. Ein weiterer Ort, welcher mir gut gefallen hat, war der Hafen von Kos. Dort legen offenbar auch zahlreiche, riesige Luxusschiffe an. Es war schon atemberaubend mal ein riesiges Boot mit Hubschrauber an Bord bewundern zu können. So was kennt man ja sonst nur aus Filmen.

Restauranttipps

Kommen wir zu den wirklich wahren Dingen im Leben. Kulinarische Spezialitäten und die dazugehörigen Restaurants. Denn auch diesmal haben wir zahlreiche Restaurants besucht. 

Die meisten Restaurants befinden sich in Kefalos. Von einer genauen Beschreibung möchte ich diesmal absehen, weil die meisten sich vom Preis- und Leistungsverhältnis nicht besonders viel nehmen und ich euch generell nur Restaurants weiterempfehle, welche mir gut gefallen haben. Empfehlen kann ich euch also in Kefalos das Hippocrates, das Hub’s Restaurant, das Antonios Restaurant, die Pizzeria Deliziare und das Eiscafé Mr Gelato. Ein paar Restaurants möchte ich dennoch hervorheben. 

To Kompologaki Mezedopoleio

Ein Restaurant, welches es uns besonders angetan hat, ist das To Kompologaki Mezedopoleio. Hier bekommst du einen besonderen exzellenten günstigen griechischen Bauernsalat aber auch zahlreiche weitere erschwingliche Gerichte. Obendrein kannst du hier die bekannte griechische Limonade probieren und den atemberaubenden Blick über Kefalos und den Agios Stefanos Beach genießen. Also nicht nur ein Restauranthighlight auf Kos. Ein Geheimtipp ist außerdem den kleinen Berg am Ende des Agios Stefanos Beachs in der Mittagssonne auf sich zu nehmen und sich dort Essen to go zu holen. Während alle anderen das Imbissessen am Strand essen, kannst du ein leckeres Essen genießen.

Taverna Liminos

Eines der besten Fischrestaurantsn in denen ich bisher warn ist das Restaurant Taverne Liminios am Liminios Beach. Nach dem langen Spaziergang war es eine sehr gute Wahl und das Essen war mehr als köstlich. Dazu genossen wir den Blick auf den kleinen Hafen und das Meer an diesem Strand.

Plaza Beach Restaurant

In der Kos Stadt besuchten wir nur ein Restaurant. Doch dieses enttäuschte uns nicht und befand sich sogar auch auf Platz 1 bei TripAdvisor. Falls man auch in der Kos Stadt nächtigen sollte denke ich vor allem ein Tipp, weil im Preis der Aufenthalt am Strand mit Wlan, Liegen und Dusche inbegriffen ist. Allerdings nicht ganz so erschwinglich, wenn man keinen Strandaufenthalt geplant hat. Sollte man dann einfach beim Trinkgeld bedenken. Haben wir nämlich leider vergessen gehabt. Dennoch hat uns der Aufenthalt dort sehr gefallen, weil uns der Besitzer auch viele Tipps und eine Karte gegeben hat. 

Dies wars auch schon wieder mit meinem Reisebericht über die Insel Kos. Ich hoffe, dass du aus diesem viel ziehen konntest und dir vielleicht auch das ein oder andere dort ansehen bzw. besuchen wirst. Falls du eigene Tipps, Erfahrungen oder auch noch Fragen hast würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen. Bis dahin wünsche ich dir eine schöne (Reise-)Zeit. 

Deine Josephina (:

 

 

Ich möchte die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen

Tagtäglich treffen wir eine Vielzahl verschiedenster Entscheidungen. Dies geht bereits am Morgen damit los, wenn man sich überlegt ob man nochmals auf die Schlummertaste drücken sollte oder einfach direkt aufsteht. Weiter über die richtige Kleidungswahl und die weitere Zeitplanung, bevor man letztlich das Haus verlässt. Wir müssen so viele Entscheidungen tattäglich treffen, dass uns dabei manchmal echt schwindlig werden könnte. Denn die meisten werden von uns blitzschnell und aus dem Bauch heraus getroffen. Manche sogar unter immensen Zeitdruck. Dies ist nicht schlimm, zumindest wenn es sich um belanglose Entscheidungen handelt. Schwieriger wird es dann schon mal, wenn man schwerwiegende und vor allem entscheidende Entscheidungen treffen muss. 

Josephinasobsessions auf der wunderschönen Insel Kos und in einer kleinen Gasse sitzend. Sie trägt eine weinrote Bermudahose von Pull&Bear und dazu passende hohe Schuhe von Tamaris. Kombiniert mit einer dunkelbraunen Ledertasche, einem Fußkettchen und einem Armband ebenfalls von Pull&Bear.

Falls du dich noch an meinen Post vor ein paar Wochen erinnerst: Zukunftsangst: wie sie uns verfolgen und zerstören kann, weißt du, dass ich meine Zukunft auf mich zukommen lassen möchte. Mir nicht so viele Gedanken machen möchte und keine zusätzlichen Belastungen in puncto Zukunftsplanung haben möchte. Dennoch sind es jetzt nur noch 3 Monate bis zu meinen schriftlichen Abschlussprüfungen, nur noch 3 Tage bis zu meinem vorläufigen Übernahmegespräch und 5 Monate bis zum Ende meiner Ausbildung. Wie du merkst, fängt die Zeit an zu rennen. 

Zeit ein paar Entscheidungen zu treffen

Mir schwirrt also seit ein paar Tagen der immer wiederkehrende Gedanke in meinem Kopf herum, welche Pläne ich denn für das nächste Jahr hätte. Mein Unterbewusstsein verlangt nach etwas an das es sich klammern kann. An eine Illusion, welche mich motiviert in den letzten Monaten noch mal alles zu geben und vor allem auf, welche ich mich schon jetzt freuen kann. Also bin ich im Moment doch verstärkt am Überlegen was ich eigentlich möchte. Bislang war noch kein ernsthafter und vor allem fester Gedanke dabei. Doch wenn sich daran etwas ändern sollte oder ich Genaueres weiß lasse ich dich das natürlich gerne wissen. Denn aktuell schaue ich mir meine vielfältigen Möglichkeiten etwas genauer an. In meinem jetzigen Unternehmen gibt es einige interessante Stellen. Doch auch andere Unternehmen und Stellenbeschreibungen empfinde ich als durchaus passend.

Josephinasobsessions auf der schönen Insel Kos, lebend an der Wand mit einem hochgereckten Arm. Sie trägt eine weinrote Bermudahose von Pull&Bear und dazu passende hohe Schuhe von Tamaris. Kombiniert mit einer dunkelbraunen Ledertasche, einem Fußkettchen und einem Armband ebenfalls von Pull&Bear.

Ich weiß was ich will aber auch was ich nicht will

In der Zeit nach meiner Ausbildung möchte ich neue Herausforderungen bewältigen, mich ausprobieren, in meinen zukünftigen Beruf hineinwachsen, auch mal sagen können ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren und vor allem eine riesige Portion Spaß an der Sache haben. Es ist okay, wenn ich das alles nicht zu 100 % direkt nach der Ausbildung im Gesamtpaket bekommen werde. Dennoch ist dies ein großer zukünftiger Wunsch von mir. Parallel gibt es aber auch noch meine Leidenschaft des Reisens.

Fakt ist doch, dass wir nach unserer Abiturzeit und nach unserer Studienzeit oder Ausbildungszeit die größten freien Zeitfenster zur Verfügung hätten. Wie cool wäre es denn einfach nochmals für eine längere Zeit zu reisen, die Welt zu erkunden, mich ein kleines bisschen selber besser kennen zu lernen und zugleich etwas für Leben zu lernen. Zu welchem Zeitpunkt in meinem Leben werde ich ansonsten noch mal so wenige Verpflichtungen haben wie zu dieser?

Letztlich sitzt neben dem Engelchen dennoch das kleine Teufelchen, welches mich ermutigen, möchte so schnell wie möglich eine unbefristete Stelle zu finden. Denn erst dann kann ich mir schließlich Gedanken über meine „wahre“ dennoch noch etwas fernliegende Zukunft machen. Ganz klar, ich spreche hier von Hochzeit, Familienplanung und Hausbau. Doch fühle ich mich überhaupt jetzt schon bereit dafür solche Wege einzuschlagen und ist dies gegenwärtig überhaupt notwendig?

Josephinasobsessions in einer kleinen Gasse an der Wand angelehnt. Sie trägt eine weinrote Bermudahose von Pull&Bear und dazu passende hohe Schuhe von Tamaris. Kombiniert mit einer dunkelbraunen Ledertasche, einem Fußkettchen und einem Armband ebenfalls von Pull&Bear.Josephinasobsessions auf der wunderschönen Insel, lehnend an einer Wand. Mit einem wegschauenden Blick. Sie trägt eine weinrote Bermudahose von Pull&Bear und dazu passende hohe Schuhe von Tamaris. Kombiniert mit einer dunkelbraunen Ledertasche, einem Fußkettchen und einem Armband ebenfalls von Pull&Bear.

everything happens for a reason

Wie du merkst, schwebt über meinem Kopf noch immer ein riesiges großes Fragezeichen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass das nächste Jahr sehr spannend wird. Egal, welchen Weg ich einschlagen werde und egal wohin es mich ziehen wird. Denn ich musste in meinem Leben schon öfter einige schwerwiegende Entscheidung treffen. Denn ich habe mein Abitur gemacht, obwohl ich immer zu einer Ausbildung ermutigt wurde, bin mit 17 1/2 ausgezogen, habe meinen Ausbildungsberuf als Banker trotz einer 4 in Mathe angestrebt und vor einem Jahr bin ich mitten in der Ausbildung für das letzte Jahr 100 Kilometer weit weggezogen. Wie du sicherlich weißt, trifft man solche Entscheidungen auch nicht von Heute auf Morgen. Dennoch gibt es kein richtig oder falsch, denn nur man selbst sollte letztlich mit allem zufrieden sein und vor allem damit leben können.

Falls du auch gerade einige Entscheidungen treffen musst oder beispielsweise auch kurz vor deinem Abitur oder Ausbildung- bzw. Studienendes stehen solltest, wünsche ich dir viel Kraft die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen. Falls du Tipps aufgrund deiner eigenen Entscheidungsfindung haben, solltest dann gerne her damit. Ich bin ansonsten ein Verfechter von everything happens for a reason. 

Deine Josephina

Oberteil: H&M
Bermuda: Pull&Bear
Schuhe: Tamaris
Armband: Pull&Bear
Fußkettchen: no name

 

Reiseapps | Meine persönlichen 5 Lieblinge

Mein Handy ist auf meinen Reisen mein ständiger Begleiter. Das führte auch dazu, dass ich mir früh einige der zahlreichen Reiseapps zu nutzen machte. Diese stellen mittlerweile nicht nur eine Informations- und Inspirationsquelle für mich dar, sondern sind zeitgleich auch kleine Lebensretter. Fünf, welche nicht nur meine persönlichen Lieblinge sind, sondern ich dir auch wärmstens für deinen nächsten Aufenthalt empfehlen kann möchte ich dir heute vorstellen.

Sicher Reisen

Zur Vorbereitung auf meine vielfältigen Reisen nutze ich gelegentlich die App vom Auswärtigen Amt. In dieser findet man nicht nur zahlreiche allgemeine Reisetipps sondern auch länderspezifische Informationen und Hinweise. Hierbei lese ich mir zum einen die allgemeinen Länderinformationen durch und zum anderen die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise. Ich finde vor allem zur heutigen Zeit spielt das eine große Rolle. Deshalb ist es gerade klasse, dass man alles in einer App zusammengefasst aus einer vertrauenswürdigen Quelle bekommt.

Tripadvisor

Der Klassiker schlecht hin ist wohl Tripadvisor. Tripadvisor ist nicht nur eine große Inspirationsquelle für mich, sondern auch eine Entscheidungshilfe. Beispielsweise um herauszufinden, welches Restaurant besonders empfehlenswert oder, welche Sehenswürdigkeit letztlich wirklich sehenswert ist. In erster Linie finde ich die Offlinefunktion der Reiseapp sehr nützlich. Denn man kann sich die Rankings der Großstädte einfach herunterladen.

Mapsme

Auf die App mapsme bin ich vor ein paar Jahren zufällig gestoßen und habe diese direkt lieben gelernt. Mit der App kann man nicht nur seinen Urlaubsort als Offlinekarte herunterladen, sondern auch  Empfehlungen nach verschiedenen Kategorien suchen. Zur Auswahl stehen hierbei nicht nur Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Geschäfte. Denn das Besondere ist hierbei, dass man auch nach Wlan-Hotspots, Parkplätzen, Geldautomaten, Toiletten und ähnlichem selektieren kann. Was meines Erachtens nach definitiv praktisch ist.

Google Maps

Ich denke jeder kennt Google Maps und die bekannte Navigationsmöglichkeit. Allerdings denke ich, dass die wenigstens wissen, dass man sich auch mit dieser App  Kartenabschnitte herunterladen kann. Hierbei ist es besonders praktisch, dass man sich mittels Pinnadeln Orte merken kann. Auf Zypern beispielsweise habe ich mir in diesem Jahr den Flughafen und unsere Unterkunft markiert. Somit findet man Orte wesentlich schneller wieder und kann zugleich leichter dorthin navigiert werden. Des Weiteren kann man natürlich auch mit Hilfe dieser App nach Restauranttipps und ähnlichem suchen. Wird von mir persönlich allerdings eher selten genutzt.

MyWährung und dict.cc

Zwei Apps, welche von mir nur situativ genutzt werden sind MyWährung und dict.cc. Deshalb teilen sie sich in meiner Auflistung auch einen Platz. Die zuerst genannte App ist ziemlich selbsterklärend und auf meiner Weltreise im letzten Jahr ein wahrer Lebensretter gewesen. Denn bei einigen Währung kann es manchmal ganz schön knifflig werden.

Dicct.cc hingegen ist für mich der Übersetzer schlecht hin. Bei diesem besteht nämlich wiederum die Möglichkeiten sich Wortschätze verschiedenster Sprachen herunterzuladen und offline zu nutzen. 

Ich hoffe, dass ich dir wieder die ein oder andere Empfehlung geben konnte. Des Weiteren wünsche dir schon jetzt viel Spaß beim Austesten der genannten Reiseapps. Ich würde mich persönlich sehr darüber freuen von deinen persönlichen Geheimtipps in den Kommentaren zu lesen.

Bis dahin – deine Josephina

Oberteil: River Island
Hose: Reserved
Schuhe: Converse

Barcelona – Meine Highlights und Tipps


Jetzt zu der Zeit wo die meisten mit traurigem, erschütternden und vielleicht auch kritischen Blick auf Barcelona schauen möchte ich dir die schönen Seiten dieser Stadt zeigen. Als ich dieses Jahr durch die schönen Gassen schlenderte ist mir erneut aufgefallen wie schön dieser Ort ist. Denn das letzte Mal besuchte ich die Stadt mit der Schulklasse und das liegt tatsächlich schon ein paar Jahre zurück. Allerdings plane ich schon jetzt den nächsten Besuch. 

La Sagrada Familia 

Die vom bekannten Künstler Gaudi erdachte und bis heute noch immer nicht fertig gestellte katholische Kirche „La Sagrada Familie“ ist wohl das bekannteste Highlight Barcelonas. Ich denke jeder kennt diese Sehenswürdigkeit unbedeutend ob man bereits in dieser Stadt war oder eben auch nicht. Ich, als totale Deckenfanatikerin (kleiner Fun-Fact an dieser Stelle!) habe mich auf den ersten Blick in diese Kirche verliebt. Wenn man einmal hier ist sollte man auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Aus den Eintrittsgelder wird im Übrigen auch der Weiterbau finanziert. Also umso mehr diese Sehenswürdigkeit zu schätzen wissen umso schneller wird sie wohl fertig gestellt werden können.




La Rambla und Mercat de la Boqueria 

Die Shoppingmeile schlecht hin ist die La Ramla und wohl zurzeit negativ in aller Munde. Allerdings findet man hier tatsächlich alles was das Herz begehrt. Insbesondere auf dem Fahrbahnmittelstreifen befinden sich die verschiedensten Souvenirstände, Maler und Künstler. Auf der Straße befindet sich ebenfalls der Eingang zur bekanntesten Markthalle von Barcelona. Hier findet man verschiedenste Köstlichkeiten. Mein persönliches Highlight waren die verschiedenen Smoothies und Fruchtbecher, welche man dort teilweise sogar für einen Euro erwerben kann. 

L’Aquarium Barcelona

Das Aquarium von Barcelona, welches sich am Hafen befindet ist eines der schönsten, welche ich persönlich kenne. Es ist nicht nur wunderbar vielseitig sondern beinhaltet auch ein absolutes Prachtstück. Hierbei spreche ich vom 80 Meter langen Tunnel umgeben von zahlreichen Meeresbewohnern. Mir persönlich hat der Aufenthalt dort sehr gut gefallen.


Park Güell 

Mein persönlicher Lieblings Ort welcher sich etwas außerhalb gelegen befindet ist der Park Güell. Ich möchte dir trotzdem wärmstens empfehlen den Weg auf dich zu nehmen. Denn der ebenfalls vom Künstler Gaudi entworfene Park ist nicht nur vielseitig sondern auch atemberaubend. Ich möchte dich an dieser Stelle nicht mit historischen Fakten langweilen sondern lieber die Bilder sprechen lassen. 



Das Dach vom Historischen Museums Catalunyas 

Das Museum Catalunyas hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Als Geheimtipp möchte ich dir allerdings mit auf den Weg geben in den letzten Stock zu fahren. Denn dort befindet sich ein Restaurant mit einer Terrasse. Von hier aus hat man einen unfassbar schönen Blick auf den Hafen. Das macht den Besuch des Museums auf jeden Fall zu einem noch schöneren Erlebnis. Wir konnten damals auch ein paar Minuten dort stehen ohne Restaurantbesucher zu sein. 

Olympia Stadium, Olympisches Museum und das Poble Espanyol

Diese drei genannten Orte befinden sich nicht weit von einander entfernt und sind in jedem Falle einen Besuch wert. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal die Bilder sprechen lassen. Denn ich denke, dass man dazu nicht all zu viele Worte verlieren muss. Falls du allerdings nur einen Kurztrip nach Barcelona planen solltest würde ich dir eher die vorgenannten Orte empfehlen. Ganz abgesehen vom Aquarium für welches man doch ein wenig Zeit einplanen sollte.

Olympia Stadium

Olympisches Museum


Poble Espanyol




Nun hoffe ich, dass ich dir den ein oder anderen Tipp für deinen Aufenthalt in Barcelona geben konnte. Falls dich noch etwas genauer interessiert lasse mich das gerne wissen. Ich wünsche dir jetzt schon einen hoffentlich schönen Aufenthalt in der Millionenstadt Barcelona. 

Bis dahin – deine Josephina (:

Meine Erfahrungen als Jugendreiseleiterin (Teamerin)



Meine letzten Wochen waren sehr erlebnisreich, durch sehr wenig Schlaf geprägt, manchmal nervenaufreibend und doch im Allgemeinen wunderschön und spaßig. Denn im vergangenen Jahr habe ich mich als Jugendreiseleiterin (14-18-Jährige) auch Teamerin genannt beworben.  Daraufhin durfte ich dieses Jahr 3 Touren im sonnigen Spanien miterleben und mitgestalten. Wie meine Zeit dort war und ob ich das Ganze weiterempfehlen würde möchte ich dir heute berichten. Ich hoffe natürlich auch damit die ein oder andere Frage beantworten zu können.



Bye Bye – Comfort Zone; Hallo Jugendreiseleiterin (Teamerin)

Als ich mich vor einigen Wochen auf den Weg in die schöne Metropole Malgrat de Mar machte war ich nicht nur etwas aufgeregt, sondern auch durchaus gespannt darauf was mich dort erwarten würde. Ich liebe es mit neuen Situationen konfrontiert zu werden und ins Kalte Wasser geschmissen zu werden. Man kann sich nun mal nicht weiterentwickeln, wenn man immer in seiner Comfort Zone bleibt.

Nach einer Anreise von knappen 24 Stunden mit dem Bus und dem entsprechendem wenigen Schlaf lernte ich nicht nur die neue Umgebung kennen, sondern auch das gesamte Team mit welchem ich die nächsten Tage zusammenarbeiten würde. Zunächst gab man mir Vorort eine Menge Informationen zur Vorbereitung an die Hand. Denn am späten Nachmittag wurde es besonders aufregend: Ich durfte meine erste zu betreuende Gruppe von Jugendlichen kennenlernen. Vor dieser Begegnung hatte ich großen Respekt und diese leichte Aufregung kam auch vor jeder neuen Gruppe auf. Denn keine Tour und keine Gruppe ist gleich doch dies macht es letztlich auch besonders spannend. 

Jede zu betreuende Gruppe ist und bleibt einzigartig

Ich persönlich hatte viel Glück mit meinen Gruppen und habe jede einzelne Gruppe besonders liebgewonnen. Meine erste richtige Gruppe bestand aus Teilnehmern im Alter von 15-17, welche überwiegend zwei Touren dort waren. Hingegen meine zweite aus fast nur Mädels bestand und alle im Alter zwischen 16-20 Jahren waren. Mit meinen Gruppengrößen von 20-26 Teilnehmern war ich ebenfalls besonders zufrieden. 

Natürlich merkt man Altersunterschiede und die verschiedenen Prioritäten und Einstellungen, welche diese mit sich bringen. Allerdings zeichnet so etwas eben auch verschiedene Altersklassen und Gruppen aus. Am Besten hat mir gefallen mitzuerleben wie wahre Freundschaften entstanden sind, die Traurigkeit über das Ende der Zeit zu spüren und auch grandioses Feedback zu erhalten. Den Applaus, welchen ich von meiner ersten Gruppe nach meiner Verabschiedung erhalten habe werde ich natürlich auch nicht so schnell vergessen.  

Schattenseiten und Vorzüge

Dafür lohnt es sich doch auf Schlaf zu verzichten, sich eine Erkältung einzufangen, ein zwei graue Haare zu bekommen und immer 100% zu geben. Denn genau das sind die Schattenseiten an dem Ganzen. Man ist 24/7 für seine Teilnehmer da und hat immer ein offenes Ohr. Man ist immer dabei: ob sie am Strand chillen, andere Städte erkunden, bei Aktivitäten so richtig Spaß haben oder  wenn sie bis 4 Uhr morgens feiern. Auch wenn man selbst schon wieder um 9 Uhr morgen aufstehen muss. Denn das Ausschlafen steht nicht auf der Aufgabenliste für Teamer.

Doch letztlich gibt es wohl weitaus schlechtere Arbeitsplätze als in Spanien bei 30 Grad den Großteil seiner Zeit am Strand zu verbringen oder bis spät in die Nacht im Club zu tanzen. Also wenn man darauf wirklich Lust hat und auch mal auf ein wenig freie effektive Solo-Time verzichten kann stellt das alles gar kein Problem dar. Dann ist es fast schon wieder ein wenig wie Urlaub. Ein großes Plus war für mich im Übrigen noch das wirklich gute Essen und der morgendliche Zimmerservice. Da kommt es natürlich ganz darauf an ob man im Hotel oder Camp teamt und was mehr zu einem passt. Denn jede Unterkunft bringt seine persönlichen Vor-und Nachteile mit sich.

eine unvergessliche Zeit

Auch wenn ich jetzt seit ein paar Tagen wieder zurück bin habe ich natürlich auch zahlreiche Teamer kennengelernt. Einige von denen habe ich auch sehr lieb gewonnen und werde diese insbesondere im nächsten Jahr besuchen. Dabei war es besonders spannend zu erfahren aus welchen unterschiedlichen Bereichen diese eigentlich kommen.

Festzustellen war zudem, dass uns die Leidenschaft am Reisen und der Umgang mit Menschen verbindet. Ich kann mir durchaus vorstellen dies im nächsten Jahr zu wiederholen. Außerdem kann ich es nur jedem ans Herz legen diese Erfahrung auch mal zu machen. Vorausgesetzt natürlich man ist ein wenig belastbar, motiviert und hat Spaß am Umgang mit Kindern und Jugendlichen. – let’s try something new

Liebe Grüße – deine Josephina

Bluse: H&M
Hose: Zara
Schuhe: Converse

Zypern und die Kulturhauptstadt Pafos 2017

Du solltest wissen, dass der Kurztrip auf die Insel Zypern und der Besuch der diesjährigen Kulturhauptstadt Pafos recht spontan, ungeplant und entsprechend unvorbereitet war. Das einzige was mir bewusst war als ich im Flugzeug saß um auf Zypern zu fliegen war, dass wir spät abends ankommen würden und unsere Unterkunft knapp 100 km entfernt ist. 

1. Bequem Reisen mit Sixt (keine Kooperation!)

Dies war auch der Grund dafür, dass wir uns spontan ein Auto über Sixt mieteten. Das erste Mal, dass wir dies taten und wir waren sofort sehr angetan von dieser Art des Reisens. Denn von der Buchung über die Annahme des Autos bis zur Abgabe hat alles weitestgehend reibungslos und unkompliziert funktioniert.

Zuvor hatte ich noch ein wenig Bedenken, dass etwas schiefgehen könnte, weil ich bei der Buchung meinen Freund als Fahrer hinterlegte und mich als Zahler. Man musste nämlich mit Kreditkarten zahlen dies ist optimal durch den Wegfall der Kautionshinterlegung. Bei Abschluss der Buchung las ich allerdings, dass der Fahrer doch bitte seinen Führerschein und Zahlungsmittel mitbringen sollte. Nicht so schlimm, wenn es nicht am Sixt Schalter am Flughafen geheißen hätte, dass ich gegen Aufpreis als Zusatzfahrerin hinterlegt werden müsste. 

Am Flughafen angekommen wartete bereits am Sixt Schalter ein netter Mann, welcher uns die Papiere und die Schlüssel überreichte. Es trat also nicht das erwähnte Problem ein. Am Auto angekommen merkten wir zwar, dass wir einen Automatikwagen erwischten (trotz Buchung eines Schaltwagens) bekamen aber ein kostenfreies Upgrade.

2. Die ehemalige Englische Kolonie und ihr Erbe

Also fuhren wir am späten Abend los, quer über die Insel Zypern vom Flughafen Larnaka bis nach Peyia. Ein kleiner und besonders schöner Urlaubsort nicht weit entfernt von der diesjährigen Kulturhauptstadt Pafos. Einige Besonderheiten, welche uns an unserem ersten Abend begegneten kannten wir eigentlich nur aus England. Einer dieser Dinge ist der praktizierter Linksverkehr, welcher erstmal eine Umstellung und besondere Konzentration auch für mich als Beifahrerin abverlangte.

Nicht nur der Linksverkehr sorgte für Stirnrunzeln, sondern auch die Feststellung, dass wir auf Zypern einen englischen Stecker benötigen würden. Doch mein Freund, der Fuchs hatte glücklicherweise die Idee den USB-Anschluss des Fernsehers zu nutzen um unsere Handys aufzuladen. Im Übrigen wird hier auch englisches Frühstück gegessen, welches wir ebenfalls am nächsten Morgen ausprobierten.

3. Kulinarische Spezialitäten

Abgesehen vom guten englischen Frühstück, welches man preiswert an fast jeder Ecke finden kann haben wir an den Abenden besondere kulinarische Highlights genossen.

Auf der Suche mit maps.me und Tripadvisor nach den besten Restaurants entdeckten wir ein recht bekanntes Restaurant. Eine freundliche Begegnung mit dem Kellner vor dem Restaurant führte zur Entdeckung des unseres Erachtens nach besten griechischen Gerichtes: Meze.

Meze – das Beste griechische Gericht

Meze ist in vielen Restaurants zu bestellen und in der Regel für 2 Personen gedacht. Hierbei bekommt man etwa 20 griechische Spezialitäten. Zum Anfang wird meist Brot mit verschiedenen Dips gereicht und ein leckererer Salat. Dann geht es weiter über verschiedene Fleischsorten und typische Spezialitäten wie z.B. griechische gefüllte Weinblätter oder Oliven aller Art. Für uns beide war auf jeden Fall einiges dabei und wir kamen voll auf unsere Kosten. Dies ist auf jeden Fall mein Geheimtipp Nummer eins wenn ihr mal in Griechenland seid oder auf einer der Inseln. Uns hat es so gut gefallen, dass wir auch noch einen weiteren Abend im Melania Restaurant einkehrten um es nochmals zu verzehren. 

Die Qual der Wahl 

Die beiden Restaurants kann ich durchaus empfehlen. Das Phidias Tavern Restaurant ist ein sehr modernes und gut besuchtes Restaurant in welchem die Kellner durchaus immer einen guten Spruch auf den Lippen haben. Im Gegensatz dazu ist das auf der Hauptstraße zwischen Peyia und Paros gelegene Restaurant etwas uriger und eigentlich nur mit dem Auto zu erreichen. Dafür wird es von einem süßen, älteren Ehepaar geführt und ist sehr liebevoll gestaltet. Die meisten Zutaten stammen aus dem eigenen Anbau wie beispielsweise auch die Kartoffeln verarbeitet zu leckeren Kartoffelchips.

Der Mann erzählte uns während seine Frau die Spezialitäten vorbereitete sehr viel zu den einzelnen Köstlichkeiten und über die Zubereitungsarten der Einheimischen und die extra verwendeten für die Touristen. Die Rose, welche für die Tischdeko aus dem Garten für uns gepflückt wurde hat er mir bei unserer Verabschiedung geschenkt. Wie du merkst sind wir dort sehr herzlich aufgenommen worden und würden dort auch am ehesten wieder einkehren.

4. Die Insel, Landschaft, Lage und Umgebung

Du solltest wissen, dass es sich bei Zypern um eine sehr schöne und dennoch mit dem Auto abfahrbare Insel handelt. Diese ist allerdings in zwei Teile geteilt. Es existiert nämlich eine Griechische und eine Türkische Seite. Wir waren auf der griechischen Seite und vorwiegend in Peyia und Pafos unterwegs. Bei diesem Punkt möchte ich viel lieber die Bilder sprechen lassen als hierbei zu weit auszuschweifen. Zypern ist eine typische, atemberaubend schöne griechische Insel mehr muss ich dazu denke ich nicht mehr schreiben. Unser Herz hat sie auf jeden Fall gewonnen.

5. Auflugstipps für die Insel

Strandtage vor allem am Coral Bay sind schön und dennoch oft nicht ausreichend erfüllend. Deshalb möchte ich dir den ein oder anderen Ausflugstipp für deine Reise auf die Insel Zypern mitgeben. 


Das Bad der Aphrodite

Das Bad der Aphrodite ist zwar nichts allzu besonders allerdings für einen kurzen Ausflug bei den heißen Temperaturen ideal geeignet. Nach einem kurzen Spaziergang hat man es erreicht und wenn man Glück hat kann man auch die ein oder andere Wasserschlange entdecken. Vielleicht nicht das was man zunächst erwartet dennoch eine interessante Erfahrung. Falls du auch bei heißeren Temperaturen gut zu Fuß bist kannst du von dort aus den ein oder anderen umfangreichen Wanderweg nutzen. Doch falls nicht – dir einen leckeren Frozen Joghurt mit vielen Toppings gönnen. 


Die Blaue Lagune

Von dort auch wurde auch eine Jeep Fahrt zur Blauen Lagune angeboten. Die Blaue Lagune haben wir aufgrund unserer kurzen Aufenthaltes zwar nicht besucht aber sehr viel davon gelesen. Es soll wohl eine  Lagune mit purem Karibikflair sein, welche wir uns für unseren nächsten Aufenthalt vorgemerkt haben. 

Schiffswrack Edro 3

An einem kleinen Strand in der Nähe von unserem Hotel befindet sich das Schiffswrack Edro 3. Das Schiff ist wohl im Jahre 2011 dort gestrandet. Falls du dich für so etwas interessierst ist dies der Tipp schlecht hin und falls nicht ist die sich dort befindliche Bucht ebenfalls unfassbar schön. Vor allem um das ein oder andere Foto zu machen oder um einfach mal die Stille zu genießen. 


6. Die Kulturhauptstadt Pafos und meine Eindrücke

Natürlich haben wir auch einen kurzen Abendausflug nach Pafos gemacht. Die Kulturhauptstadt 2017 ist auf jeden Fall einen Besuch wert und sehr vielseitig. Ausgrabungen haben wir uns nicht angesehen dennoch einen Abendsparziergang am Hafen entlang gemacht. Dieser ist sehr schön gestaltet und es gibt das ein oder andere zu entdecken.



Kulturhauptstadt fördern oder doch lieber die Wirtschaft ankurbeln?

Einen Kulturschock, welchen ich in dieser Form noch nicht erlebt habe war der Aufbau eines komplett neuen Stadtteils. Erst dachten wir hier wird einfach ein wenig saniert –  doch falsch gedacht. Unsere Handyapps spielten verrückt, mit dem Auto gab es kein Durchkommen und die Straßen die wir befahren sollten gab es nicht mehr. Denn wo einst noch ganz normale Straßen waren wurde nun eine riesige Einkaufsmeile in einer Fußgängerzone erbaut. Vermutlich um den vermehrten Besuchern im Jahre 2017 gerecht zu werden und die daraus entstehenden Mehreinnahmen voll mitzunehmen. 

Natürlich kann man sich denken, dass ein Kulturhauptstadtgewinner von der EU entsprechend gefördert wird. Dennoch muss eine Stadt, welche für Ihre Kultur bekannt ist ihre Fördermittel in den Aufbau einer Einkaufsmeile stecken? Zumal bereits ein großes Einkaufszentrum besteht.

Mit dieser Fragestellung möchte ich meinen ausführlichen Reisebereicht abschließen. Lass mich gerne wissen falls noch irgendetwas offengeblieben ist oder dich etwas noch genauer interessiert. Falls du weitere Reiseberichte lesen möchtest schreibe mir gerne einen Kommentar. Auf Instagram kannst du nachsehen in welchen Städten ich bereits war und zu welchen ich einen Reisebericht schreiben könnte.

Bis dahin, deine Josephina