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Wie kann ich mir diesen Lifestyle überhaupt leisten? | 10 Spartipps

Gestern eine Weltreise, morgen eine Chloé Tasche, übermorgen eine Amerikarundreise und zwischen drinnen noch diverse Restaurantbesuche und Kurztrips. Ich gebe zu dies wirkt auf den ersten Blick etwas fragwürdig und vor allem fragen mich viele, wie ich mir dies überhaupt leisten kann. Denn nein, mehr als die meisten Auszubildenden verdiene ich nicht. Dennoch möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen und meine Spartipps mit dir teilen. 

Zunächst solltest du verstehen, dass der Vorsatz mehr zu sparen immer damit verbunden ist entweder mehr zu verdienen oder einfach weniger auszugeben. Ich selbst möchte dir deshalb Tipps dafür geben wie du es schaffst weniger auszugeben, um letztlich einfach mehr beiseite packen zu können. 

Zunächst ist es wichtig deine Einnahmen und Ausgaben zu kennen. In regelmäßigen Abständen betrachte ich deshalb meine tatsächlichen Fixausgaben und meine eigentlichen variablen Ausgaben. Unter Fixausgaben fallen für mich hierbei insbesondere Bahnkosten, Miete, Versicherungen, Handy und Ähnliches. Im Grunde genommen all die Ausgaben, die definitiv monatlich vom Konto abgehen. Lebensmittelausgaben kalkuliere ich hier also nicht ein. Meine variablen Ausgaben stellen keinen besonders hohen Stellenwert in meiner Betrachtung dar allerdings ist es ein nice to know. 

Denn wenn ich meine summierten Fixkosten von meinen Einnahmen abziehe, weiß ich, dass der Differenzbetrag für meine variablen Kosten zur Verfügung steht. Variable Kosten schlüsseln sich dann wiederum in Sparbeträge, Restaurantbesuche, Geschenke, Shopping, Lebensmittel und Ähnliches auf. 

Glaub mir wenn du dies einmal durchgekaut hast bist du schon ein großes Stück weiter. Ich beispielsweise habe mal aus Spaß meine Ausgaben der letzten 12 Monate betrachtet. Wenn du letztlich gedanklich überschlägst, wie viel Geld du für Bereiche ausgibst, welche du möglicherweise gar nicht als besonders notwenig erachtest, bist du gleich motivierter bewusster darauf zu achten. Dabei kann dir ein Haushaltsbuch helfen. An sich reicht es schon aus dieses 2 Monate lang zu führen. Einfach nur um ein Gefühl für die täglichen Ausgaben zu bekommen. 

Wenn du diese Hürde überwunden hast solltest du versuchen deine Fixkosten zu minimieren. Diese sind deine härtesten monatlichen Ausgaben. Wenn diese sehr hoch sind, im Verhältnis zu deinen Einnahmen ist es verständlich, dass deine Sparrate nicht besonders hoch ausfallen kann. 

Die meisten Spartipps nützen dir im Übrigen auch nichts, wenn du Dingen einen höheren Stellenwert zurechnest als dem eigentlichen Geld. Viele verbinden Geld mit etwas Schlechtem und geben es deshalb aus. Ganz klar so kann es sich auch nicht vermehren. Auch ich gebe gerne Geld aus. Doch wenn ich ein Ziel wie beispielsweise ein Reiseziel mit einer bestimmten Geldsumme verbinde, fällt es mir schon wesentlich leichter zu sparen. Es kommt eben auf die richtigen Prioritäten an. Ein Reisender gibt eben viel Geld dafür aus. Jemand der hingegen gerne Essen geht lässt viel Geld in Restaurants. Einige meiner kleinen Alltagshacks möchte ich also nun im Folgenden mit dir teilen.

Das geliebte Extrakonto

1. Ein Tagesgeldkonto oder Sparkonto ist schnell eingerichtet. Sobald du die Summe nach Abzug der Ausgaben von deinen Einnahmen kennst, solltest du einen festen Betrag mit dir selbst ausmachen und diesen nach dem Geldeingang direkt auf dieses Konto verbannen und am Besten schnell vergessen.

2. Auch Gelder, welche du wider Erwartens nicht mehr benötigst (auch wenn es nur 5 Euro sind!) kommen dort hin. Dazu zählen auch Sondereinnahmen wie Geld zum Geburtstag. 

3. Rücküberweisungen solltest du nur im Notfall tätigen. Versuche richtig zu kalkulieren und wenn es nicht anders geht, auch mal auf etwas verzichten. Das 3. Shirt im Monat muss doch nicht sein, oder?

4. Mache mit dir selbst eine Summe aus, welche du auf gar keinen Fall auf diesem Extrakonto unterschreiten darfst. Mir hilft es manchmal mir vorzustellen ich würde mir selber Geld schulden. Nur um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Denn damit bin ich durchaus besser in der Lage wieder ein wenig mehr beiseite zu packen. 

5. Vielleicht kannst du deine Einnahmen nicht durch einen Nebenjob pushen. Allerdings solltest du dich um Zahlungen kümmern, die dir zu stehen. Ich rede hier von Cashbackzahlungen, von der Rückforderung der KFZ-Steuer, Reisekostenerstattungen deines Arbeitgebers und Ähnliches. Vergiss nicht diese als Sonderausgaben zu werten und nicht mit diesen zu kalkulieren, solange sie nicht da sind.

Einfache Spartipps für Nebenbei

6. Fange endlich an bewusst einzukaufen. Ich spreche hier nicht nur vom Kauf des 8. Outfits, weil es doch so toll ist, Abwechslung zu haben. (Mein größtes Laster als angehende Fashionbloggerin!) Auch beim Lebensmitteleinkauf kann man gezielter vorgehen. Ich beispielsweise plane viele meiner Mahlzeiten, koche vor oder trinke Tee und Geschmackswasser anstatt Coca Cola zu kaufen.

7. Mit einem Sparschwein für dein Rückgeld oder Pfandgeld kannst du getreu dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ eine ganze Menge Geld sparen. Vergiss nur nicht bei der Einzahlung dies direkt auf dein Extrakonto zu überweisen. Da kann schon einiges zusammenkommen. 

8. Beschäftige dich mit deinen Zielen entweder mit deinem Sparziel oder sogar mit dem Ziel des Sparens. Glaub mir es motiviert dich unheimlich weiter zu machen. Generell die Investition in Zeit für Dinge, welche du schon länger aufschiebst, wie z. B. das Lesen eines Buches sind immer sinnvoll. Auch ein entspannter Abend mit Freunden daheim kostet wesentlich weniger als ein Barbesuch.

9. Dinge, die du nicht mehr brauchst, kannst du getrost verkaufen, verschenken oder spenden. Dies füllt nicht nur dein Sparschwein, sondern hilft dir auch dir darüber im Klaren zu werden, wie viel du besitzt. Wenn du dann dabei bist, könntest du das 10. Duschgel auch erst mal aufbrauchen bevor du dir im DM wieder ein Neues kaufen willst. Denn die kleinen Ausgaben sind eigentlich die, die sich summieren. Der Coffee to go an der Ecke, das schnelle Brötchen morgens beim Bäcker und so weiter und so fort.

10. Falls doch mal ein Kauf notwenig sein sollte, nutze doch einfach einen der zahlreichen Rabattvorteile. Ich beispielsweise komme in den Genuss von Mitarbeiterrabatten. Durch diese konnte ich bei zahlreichen Firmen schon ordentliche Summen an Geld sparen. Ansonsten kann ich dir die Glamour Shopping Week empfehlen. Diese findet zweimal im Jahr statt und steht für den Zeitraum vom 29.09-07.10.2017 schon wieder in den Startlöchern.

Sicherlich gibt es noch gefühlte tausend weitere Tipps und Tricks. Allerdings sind dies, meine meist verwendeten und wenn ich ganz ehrlich bin, auch die Effektivsten. Ich erteile mir dennoch keine Verbote oder schränke mich bösartig ein. Oft rufe ich mir einfach ins Gedächtnis, dass ich vor einigen Jahren noch wesentlich weniger Geld zur Verfügung hatte und dennoch glücklich war. Also warum nicht einfach einen Teil des Mehrgeldes zur Seite packen, um mir Dinge ermöglichen und erfüllen zu können, welche ich mir eben nicht einfach so mal nebenbei leisten könnte. 

Lass mich gerne deine besten Tipps und Tricks in den Kommentaren wissen.
Bis dahin – deine Josephina! (:

Oberteil: Pull&Bear
Hose: H&M
Tasche: no name
Schuhe: no name

Reisebericht: Die kleine, griechische Insel Kos


Bereits im Frühjahr in diesem Jahr hatte mich Griechenland in seinen Bann gezogen. Doch nach der Woche auf der griechischen Insel Kos bin ich diesem Land, dem Essen und der Mentalität gänzlich verfallen. Deshalb plane ich auch schon weitere Reisen auf weitere griechische Inseln. Doch bis dahin möchte ich meine zahlreichen Tipps für die Insel Kos mit dir teilen und dich wie immer ein klein wenig inspirieren für deine nächste Reise, welche dich ja vielleicht auch dort hinführen wird. 

Orte, welche du unbedingt gesehen haben musst.

Agios Stefanos Beach

Diesmal mieteten wir uns zwar keinen Mietwagen um die Insel abzufahren allerdings vor allem, weil wir uns nur 5 Gehminuten vom Agios Stefanos Beach befanden. Da wir auch einen Strandurlaub geplant hatten, bestand deshalb diesmal keine wirkliche Notwenigkeit. Dieser Strand ist in jedem Falle einer der schönsten wenn nicht sogar der schönste Strand auf Kos. Man kann zahlreiche Meter ins Meer hineinlaufen und das Wasser ist glasklar. Das besondere Highlight an dem am Anfang von Kefalos gelegenen Strand ist definitiv die sich mitten im Wasser befindliche Insel. Dort hinüber zu schwimmen bzw. auch fast rüber zu laufen lohnt sich in jedem Falle. Auch um einfach mal kurz an der Glocke zu läuten, welche sich an der sich dort befindlichen Kirche befindet. Der Strand ist zudem preislich in Ordnung. Liegen gibt es für zwei Personen mit Sonnenschirm zwischen 5-7 Euro pro Tag. 


Limionas Beach 

An einem Abend dachten wir, dass wir doch mal etwas Verrücktes machen könnten. Deshalb sind wir zum Limionas Beach gelaufen, welcher uns von einem Einheimischen empfohlenen wurde. Wir wollten dort zwar nicht baden gehen uns allerdings mal ansehen ob dieser wohl wirklich so schön ist wie beschrieben und etwas essen gehen. Ich würde dorthin einen Ausflug empfehlen allerdings nur, wenn man einen Mietwagen hat. Ansonsten ist es von Kefalos doch ein recht weiter Fußweg. Dennoch konnten wir dort einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben und ein tolles Fischgericht essen. 

Diese zwei Strände sind meine persönlichen Empfehlungen. Wir haben zwar auch viel vom Paradisebeach gehört uns aber gegen einen Besuch entschieden. Denn wenn man nicht gerade Wert auf sportliche Aktivitäten legt, lohnt sich meiner Meinung nach eher der Besuch der zwei genannten Strände, weil sie einfach wesentlich leerer und ruhiger sind.

Kefalos

Der Ort Kefalos ist im Vergleich zur Kos-Stadt tatsächlich ein Dorf. Allerdings für einen Spaziergang in jedem Fall geeignet. Wir haben es sehr genossen uns die kleinen Tavernen anzusehen, am Meer entlang zu spazieren und uns den Hafen anzusehen. Wenn man also in einem Hotel in der Nähe ist, kann man dort in jedem Falle vorbei schauen. Doch letztlich würde ich für etwas mehr Action dann doch eher die Fahrt mit dem Bus (4,80 Euro pro Person / Einzelfahrt) empfehlen in die Kos-Stadt.

Kos-Stadt

Wie immer sind etwas größere Städte immer sehr touristisch und vor allem auch darauf ausgelegt. Auf die Kos-Stadt (die heißt tatsächlich so!) trifft es ebenfalls zu dennoch hat diese Stadt seinen Charme. Wir gingen auf Erkundungstour und schlenderten durch die zahlreichen Gassen und stöberten in den kleinen süßen Läden. Doch Achtung nicht alles ist dort günstig. Wer auf der Suche nach „echter“ Markenware ist, wird dort definitiv fündig und auch die Preise für Souvenirs sind dort in Ordnung. Es lohnt sich trotzdem die Preise zu vergleichen. In der gesamten Innenstadt wurden beispielsweise für normale Sommerschuhe Preise in Höhe von 40 Euro aufwärts aufgerufen. Fündig wurde ich dann erst in einer kleineren eher nicht so touristischen Nebengasse für ein vergleichbares Paar zu einem annehmbaren Preis. Doch so ist es ja fast überall. Auf meiner Schuhsuche ist mir das dennoch natürlich direkt aufgefallen. Also vielleicht lieber dort keine kaufen. Lieber andere tolle Dinge.


Eleftherias Square, Hippocrates Tree, der Hafen

Während des Besuches der kleinen Gassen sind wir natürlich auch auf den Eleftherias Square gestoßen. Ein kleiner gemütlicher Platz mit kleinen Restaurants und einer bekannten Markthalle mit zahlreichen griechischen Spezialitäten. Kleiner Funfact: Dort befand sich auch mal ein Mc Donalds. Der erste Mc Donalds der offenbar geschlossen hat. Der Nächste befindet sich dann erst wieder auf einer Nachbarinsel. Weiterginge dann für uns zum Baum Hippocrates. Dieser soll angeblich 2000 Jahre alt sein. Ein weiterer Ort, welcher mir gut gefallen hat, war der Hafen von Kos. Dort legen offenbar auch zahlreiche, riesige Luxusschiffe an. Es war schon atemberaubend mal ein riesiges Boot mit Hubschrauber an Bord bewundern zu können. So was kennt man ja sonst nur aus Filmen.

Restauranttipps

Kommen wir zu den wirklich wahren Dingen im Leben. Kulinarische Spezialitäten und die dazugehörigen Restaurants. Denn auch diesmal haben wir zahlreiche Restaurants besucht. 

Die meisten Restaurants befinden sich in Kefalos. Von einer genauen Beschreibung möchte ich diesmal absehen, weil die meisten sich vom Preis- und Leistungsverhältnis nicht besonders viel nehmen und ich euch generell nur Restaurants weiterempfehle, welche mir gut gefallen haben. Empfehlen kann ich euch also in Kefalos das Hippocrates, das Hub’s Restaurant, das Antonios Restaurant, die Pizzeria Deliziare und das Eiscafé Mr Gelato. Ein paar Restaurants möchte ich dennoch hervorheben. 

To Kompologaki Mezedopoleio

Ein Restaurant, welches es uns besonders angetan hat, ist das To Kompologaki Mezedopoleio. Hier bekommst du einen besonderen exzellenten günstigen griechischen Bauernsalat aber auch zahlreiche weitere erschwingliche Gerichte. Obendrein kannst du hier die bekannte griechische Limonade probieren und den atemberaubenden Blick über Kefalos und den Agios Stefanos Beach genießen. Also nicht nur ein Restauranthighlight auf Kos. Ein Geheimtipp ist außerdem den kleinen Berg am Ende des Agios Stefanos Beachs in der Mittagssonne auf sich zu nehmen und sich dort Essen to go zu holen. Während alle anderen das Imbissessen am Strand essen, kannst du ein leckeres Essen genießen.

Taverna Liminos

Eines der besten Fischrestaurantsn in denen ich bisher warn ist das Restaurant Taverne Liminios am Liminios Beach. Nach dem langen Spaziergang war es eine sehr gute Wahl und das Essen war mehr als köstlich. Dazu genossen wir den Blick auf den kleinen Hafen und das Meer an diesem Strand.

Plaza Beach Restaurant

In der Kos Stadt besuchten wir nur ein Restaurant. Doch dieses enttäuschte uns nicht und befand sich sogar auch auf Platz 1 bei TripAdvisor. Falls man auch in der Kos Stadt nächtigen sollte denke ich vor allem ein Tipp, weil im Preis der Aufenthalt am Strand mit Wlan, Liegen und Dusche inbegriffen ist. Allerdings nicht ganz so erschwinglich, wenn man keinen Strandaufenthalt geplant hat. Sollte man dann einfach beim Trinkgeld bedenken. Haben wir nämlich leider vergessen gehabt. Dennoch hat uns der Aufenthalt dort sehr gefallen, weil uns der Besitzer auch viele Tipps und eine Karte gegeben hat. 

Dies wars auch schon wieder mit meinem Reisebericht über die Insel Kos. Ich hoffe, dass du aus diesem viel ziehen konntest und dir vielleicht auch das ein oder andere dort ansehen bzw. besuchen wirst. Falls du eigene Tipps, Erfahrungen oder auch noch Fragen hast würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen. Bis dahin wünsche ich dir eine schöne (Reise-)Zeit. 

Deine Josephina (:

 

 

Meine liebsten Kleidungsgeschäfte und Onlineshops


Des Öfteren werde ich gefragt, wo ich am liebsten meine Kleidung einkaufe. Deshalb möchte ich dir einen Einblick gewähren und dich darüber aufklären, weshalb du hier öfters auch die Kennzeichnung no name liest. Ich hoffe, dass du zahlreiche Inspirationen findest, insbesondere für die bevorstehende Herbstsaison. 

Lass uns mit den Kleidungsgeschäften starten, in denen ich gerne stöbere. Zurzeit gehe ich wesentlich lieber in die Läden als in Onlineshops zu bestellen. Vorausgesetzt es ist nicht gerade Zara Sale und es sieht dort aus wie zu meinen ehemaligen Primark-Eskapaden. Ich werde dir im Folgenden meine Lieblinge auflisten diese allerdings nicht ranken. 

Meine liebsten Kleidungsgeschäfte und absoluten Geheimtipps

  • Leute, die mich kennen wissen, dass ich vermeide bei H&M und bei Primark einkaufen zu gehen. Insbesondere, weil ich nicht alles tragen möchte, was jeder Zweite bereits trägt. Andererseits aber auch, weil ich mir wenige doch dafür hochwertigere Stücke leisten möchte. An dieser Stelle könnte man jetzt darüber schmunzeln, dass das erste Kleidungsgeschäft, welches ich nennen möchte, Zara ist. Jeder der sich allerdings mit Fashionbloggern ein wenig auskennt weiß, dass man hier die perfekten It-Pieces findet. Allerdings für einen vergleichsweise teureren Preis denn oft werden die Stücke unter gleichen Bedingungen hergestellt und haben ähnliche (schlechte) Qualität! Doch das muss letztlich jeder mit sich selbst ausmachen und Fakt ist, dass Zara gute Designer hat. 
  • Da ich aus Berlin komme, habe ich die Möglichkeit in zahlreichen nennenswerten Läden einkaufen zu gehen. Hierzu zählen insbesondere Pull&Bear, Topshop, Pimkie, Vero Moda, Calzedonia, Forever 21 und der bei uns neu eröffnete Reserved Store. Hin und wieder zieht es mich auch in das Zalando-Outlet, welches sich in der Nähe des Ostbahnhofes in Berlin befindet. 
  • Doch ich gehe nicht nur in den bekannten und vergleichsweise günstigen Stores einkaufen. Denn ich bin auch immer wieder auf der Suche nach langlebigen Kleidungsstücken, mit höherer Qualität und durchaus bereit dazu mehr Geld dafür in die Hand zu nehmen. Deshalb habe ich in der letzten Zeit nicht nur meine Chloé gekauft, in eine Jeans von Cheap Monday investiert (klar, auch noch nicht so hochwertig) sondern auch angefangen bei Hallhuber einzukaufen. Wozu, ich auch echt mal sagen muss, dass es schon ein anderes Verkaufserlebnis ist als in einem Zara oder ähnlichem Kleidungsgeschäft einkaufen zu gehen. Solch einen Service kenne ich ansonsten nur aus dem Boss Store. Wo ich allerdings bislang nicht für mich selbst einkaufen gehe. 
  • Schuhe, eine große Liebe von sehr vielen Frauen. Meine war sie noch nie und trotzdem kaufe ich mir natürlich regelmäßig ein Paar. Wobei, wenn es um Businessschuhe geht, könnte ich öfters schon ein wenig schwach werden! Doch, weil ich häufig gefragt werde, wo ich meine Schuhe immer so günstig kaufen würde, hier meine 2 Geheimtipps: in Outletstores und im Urlaub (dazu gleich mehr!). Hierzu zählen insbesondere der Nike-Outletstore und der Görtz-Outletstore. Im Nike-Outlet habe ich schon zahlreiche Sport- und Freizeitschuhe geshoppt und im Görtz-Outlet schon coole Markenschuhe ergattert. Meine Converse habe ich dort beispielsweise sehr günstig gekauft sowie meine noch nicht gezeigten Michael Kors Absatzschuhe! 😉
  • Immer wenn ich no name unter meine Outfitposts zu bestimmten Kleidungsstücken schreibe, handelt es sich um im Urlaub erworbene Stücke. Denn im Urlaub gehe ich am liebsten in für uns in Deutschland unbekannten Stores einkaufen. Für die Leute dort sind die Läden allerdings bei uns so alltäglich wie ein H&M. Da diese Shops leider dennoch meist nicht über einen deutschen Onlineshop verfügen, erspare ich dir hierbei die Sucherei. Falls dich allerdings mal ein Blogpost über Stores interessiert in welchen du insbesondere in polnischen Städten wie Warschau, Breslau, Koszalin oder Kolberg gut einkaufen gehen kannst lass es mich gerne wissen.

Das waren meine liebsten Geschäfte, in denen ich gerne einkaufen und stöbern gehe. Wie bereits erwähnt bin ich im Moment nicht der größte Fan von Onlineshops, weil ich mir das Leidige zurück schicken ersparen möchte. Außer ich sehe so viele Sachen in einem Store, dass ich gleich eine riesige Menge bestelle, um alles ganz in Ruhe anzuprobieren. Deshalb nutze ich Shops wie Asos zurzeit meist nur als Inspirationsquelle.

Online Kleidungsgeschäfte a lá Onlineshops 

  • River Island, der Onlineshop schlecht hin in welchem ich nicht nur mein Abikleid, sondern auch zahlreiche weitere Kleidungsstücke gekauft habe. Diesen Store gibt es leider noch nicht bei uns. Deshalb bestelle ich mir dort unregelmäßig ein paar Kleidungsstücke nach Hause und am allerliebsten im Sale! 🙂
  • Bestsecret, ein von mir nicht nur entdeckter sondern auch sehr gern genutzter Fashionclub (manchmal ist eine Anmeldung via Instagram möglich oder du schreibst mich mal bei instadirect an 😉). Von renommierten Marken bis hin zu Designerstücken ist dort alles dabei. Auch ich habe dort schon viele Schnäppchen gemacht! Ich hoffe, dass ich dir viele Empfehlungen mit auf den Weg geben konnte, und würde mich sehr über einen Kommentar von dir freuen mit deinen Shopempfehlungen. Deine Josephina (:

    Schuhe: Converse
    Jeans: Zara
    Oberteil: Reserved
    Chocker: H&M
    Tasche: Chloé

Reiseapps | Meine persönlichen 5 Lieblinge

Mein Handy ist auf meinen Reisen mein ständiger Begleiter. Das führte auch dazu, dass ich mir früh einige der zahlreichen Reiseapps zu nutzen machte. Diese stellen mittlerweile nicht nur eine Informations- und Inspirationsquelle für mich dar, sondern sind zeitgleich auch kleine Lebensretter. Fünf, welche nicht nur meine persönlichen Lieblinge sind, sondern ich dir auch wärmstens für deinen nächsten Aufenthalt empfehlen kann möchte ich dir heute vorstellen.

Sicher Reisen

Zur Vorbereitung auf meine vielfältigen Reisen nutze ich gelegentlich die App vom Auswärtigen Amt. In dieser findet man nicht nur zahlreiche allgemeine Reisetipps sondern auch länderspezifische Informationen und Hinweise. Hierbei lese ich mir zum einen die allgemeinen Länderinformationen durch und zum anderen die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise. Ich finde vor allem zur heutigen Zeit spielt das eine große Rolle. Deshalb ist es gerade klasse, dass man alles in einer App zusammengefasst aus einer vertrauenswürdigen Quelle bekommt.

Tripadvisor

Der Klassiker schlecht hin ist wohl Tripadvisor. Tripadvisor ist nicht nur eine große Inspirationsquelle für mich, sondern auch eine Entscheidungshilfe. Beispielsweise um herauszufinden, welches Restaurant besonders empfehlenswert oder, welche Sehenswürdigkeit letztlich wirklich sehenswert ist. In erster Linie finde ich die Offlinefunktion der Reiseapp sehr nützlich. Denn man kann sich die Rankings der Großstädte einfach herunterladen.

Mapsme

Auf die App mapsme bin ich vor ein paar Jahren zufällig gestoßen und habe diese direkt lieben gelernt. Mit der App kann man nicht nur seinen Urlaubsort als Offlinekarte herunterladen, sondern auch  Empfehlungen nach verschiedenen Kategorien suchen. Zur Auswahl stehen hierbei nicht nur Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Geschäfte. Denn das Besondere ist hierbei, dass man auch nach Wlan-Hotspots, Parkplätzen, Geldautomaten, Toiletten und ähnlichem selektieren kann. Was meines Erachtens nach definitiv praktisch ist.

Google Maps

Ich denke jeder kennt Google Maps und die bekannte Navigationsmöglichkeit. Allerdings denke ich, dass die wenigstens wissen, dass man sich auch mit dieser App  Kartenabschnitte herunterladen kann. Hierbei ist es besonders praktisch, dass man sich mittels Pinnadeln Orte merken kann. Auf Zypern beispielsweise habe ich mir in diesem Jahr den Flughafen und unsere Unterkunft markiert. Somit findet man Orte wesentlich schneller wieder und kann zugleich leichter dorthin navigiert werden. Des Weiteren kann man natürlich auch mit Hilfe dieser App nach Restauranttipps und ähnlichem suchen. Wird von mir persönlich allerdings eher selten genutzt.

MyWährung und dict.cc

Zwei Apps, welche von mir nur situativ genutzt werden sind MyWährung und dict.cc. Deshalb teilen sie sich in meiner Auflistung auch einen Platz. Die zuerst genannte App ist ziemlich selbsterklärend und auf meiner Weltreise im letzten Jahr ein wahrer Lebensretter gewesen. Denn bei einigen Währung kann es manchmal ganz schön knifflig werden.

Dicct.cc hingegen ist für mich der Übersetzer schlecht hin. Bei diesem besteht nämlich wiederum die Möglichkeiten sich Wortschätze verschiedenster Sprachen herunterzuladen und offline zu nutzen. 

Ich hoffe, dass ich dir wieder die ein oder andere Empfehlung geben konnte. Des Weiteren wünsche dir schon jetzt viel Spaß beim Austesten der genannten Reiseapps. Ich würde mich persönlich sehr darüber freuen von deinen persönlichen Geheimtipps in den Kommentaren zu lesen.

Bis dahin – deine Josephina

Oberteil: River Island
Hose: Reserved
Schuhe: Converse

Barcelona – Meine Highlights und Tipps


Jetzt zu der Zeit wo die meisten mit traurigem, erschütternden und vielleicht auch kritischen Blick auf Barcelona schauen möchte ich dir die schönen Seiten dieser Stadt zeigen. Als ich dieses Jahr durch die schönen Gassen schlenderte ist mir erneut aufgefallen wie schön dieser Ort ist. Denn das letzte Mal besuchte ich die Stadt mit der Schulklasse und das liegt tatsächlich schon ein paar Jahre zurück. Allerdings plane ich schon jetzt den nächsten Besuch. 

La Sagrada Familia 

Die vom bekannten Künstler Gaudi erdachte und bis heute noch immer nicht fertig gestellte katholische Kirche „La Sagrada Familie“ ist wohl das bekannteste Highlight Barcelonas. Ich denke jeder kennt diese Sehenswürdigkeit unbedeutend ob man bereits in dieser Stadt war oder eben auch nicht. Ich, als totale Deckenfanatikerin (kleiner Fun-Fact an dieser Stelle!) habe mich auf den ersten Blick in diese Kirche verliebt. Wenn man einmal hier ist sollte man auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Aus den Eintrittsgelder wird im Übrigen auch der Weiterbau finanziert. Also umso mehr diese Sehenswürdigkeit zu schätzen wissen umso schneller wird sie wohl fertig gestellt werden können.




La Rambla und Mercat de la Boqueria 

Die Shoppingmeile schlecht hin ist die La Ramla und wohl zurzeit negativ in aller Munde. Allerdings findet man hier tatsächlich alles was das Herz begehrt. Insbesondere auf dem Fahrbahnmittelstreifen befinden sich die verschiedensten Souvenirstände, Maler und Künstler. Auf der Straße befindet sich ebenfalls der Eingang zur bekanntesten Markthalle von Barcelona. Hier findet man verschiedenste Köstlichkeiten. Mein persönliches Highlight waren die verschiedenen Smoothies und Fruchtbecher, welche man dort teilweise sogar für einen Euro erwerben kann. 

L’Aquarium Barcelona

Das Aquarium von Barcelona, welches sich am Hafen befindet ist eines der schönsten, welche ich persönlich kenne. Es ist nicht nur wunderbar vielseitig sondern beinhaltet auch ein absolutes Prachtstück. Hierbei spreche ich vom 80 Meter langen Tunnel umgeben von zahlreichen Meeresbewohnern. Mir persönlich hat der Aufenthalt dort sehr gut gefallen.


Park Güell 

Mein persönlicher Lieblings Ort welcher sich etwas außerhalb gelegen befindet ist der Park Güell. Ich möchte dir trotzdem wärmstens empfehlen den Weg auf dich zu nehmen. Denn der ebenfalls vom Künstler Gaudi entworfene Park ist nicht nur vielseitig sondern auch atemberaubend. Ich möchte dich an dieser Stelle nicht mit historischen Fakten langweilen sondern lieber die Bilder sprechen lassen. 



Das Dach vom Historischen Museums Catalunyas 

Das Museum Catalunyas hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Als Geheimtipp möchte ich dir allerdings mit auf den Weg geben in den letzten Stock zu fahren. Denn dort befindet sich ein Restaurant mit einer Terrasse. Von hier aus hat man einen unfassbar schönen Blick auf den Hafen. Das macht den Besuch des Museums auf jeden Fall zu einem noch schöneren Erlebnis. Wir konnten damals auch ein paar Minuten dort stehen ohne Restaurantbesucher zu sein. 

Olympia Stadium, Olympisches Museum und das Poble Espanyol

Diese drei genannten Orte befinden sich nicht weit von einander entfernt und sind in jedem Falle einen Besuch wert. An dieser Stelle möchte ich wieder einmal die Bilder sprechen lassen. Denn ich denke, dass man dazu nicht all zu viele Worte verlieren muss. Falls du allerdings nur einen Kurztrip nach Barcelona planen solltest würde ich dir eher die vorgenannten Orte empfehlen. Ganz abgesehen vom Aquarium für welches man doch ein wenig Zeit einplanen sollte.

Olympia Stadium

Olympisches Museum


Poble Espanyol




Nun hoffe ich, dass ich dir den ein oder anderen Tipp für deinen Aufenthalt in Barcelona geben konnte. Falls dich noch etwas genauer interessiert lasse mich das gerne wissen. Ich wünsche dir jetzt schon einen hoffentlich schönen Aufenthalt in der Millionenstadt Barcelona. 

Bis dahin – deine Josephina (:

Meine Erfahrungen als Jugendreiseleiterin (Teamerin)



Meine letzten Wochen waren sehr erlebnisreich, durch sehr wenig Schlaf geprägt, manchmal nervenaufreibend und doch im Allgemeinen wunderschön und spaßig. Denn im vergangenen Jahr habe ich mich als Jugendreiseleiterin (14-18-Jährige) auch Teamerin genannt beworben.  Daraufhin durfte ich dieses Jahr 3 Touren im sonnigen Spanien miterleben und mitgestalten. Wie meine Zeit dort war und ob ich das Ganze weiterempfehlen würde möchte ich dir heute berichten. Ich hoffe natürlich auch damit die ein oder andere Frage beantworten zu können.



Bye Bye – Comfort Zone; Hallo Jugendreiseleiterin (Teamerin)

Als ich mich vor einigen Wochen auf den Weg in die schöne Metropole Malgrat de Mar machte war ich nicht nur etwas aufgeregt, sondern auch durchaus gespannt darauf was mich dort erwarten würde. Ich liebe es mit neuen Situationen konfrontiert zu werden und ins Kalte Wasser geschmissen zu werden. Man kann sich nun mal nicht weiterentwickeln, wenn man immer in seiner Comfort Zone bleibt.

Nach einer Anreise von knappen 24 Stunden mit dem Bus und dem entsprechendem wenigen Schlaf lernte ich nicht nur die neue Umgebung kennen, sondern auch das gesamte Team mit welchem ich die nächsten Tage zusammenarbeiten würde. Zunächst gab man mir Vorort eine Menge Informationen zur Vorbereitung an die Hand. Denn am späten Nachmittag wurde es besonders aufregend: Ich durfte meine erste zu betreuende Gruppe von Jugendlichen kennenlernen. Vor dieser Begegnung hatte ich großen Respekt und diese leichte Aufregung kam auch vor jeder neuen Gruppe auf. Denn keine Tour und keine Gruppe ist gleich doch dies macht es letztlich auch besonders spannend. 

Jede zu betreuende Gruppe ist und bleibt einzigartig

Ich persönlich hatte viel Glück mit meinen Gruppen und habe jede einzelne Gruppe besonders liebgewonnen. Meine erste richtige Gruppe bestand aus Teilnehmern im Alter von 15-17, welche überwiegend zwei Touren dort waren. Hingegen meine zweite aus fast nur Mädels bestand und alle im Alter zwischen 16-20 Jahren waren. Mit meinen Gruppengrößen von 20-26 Teilnehmern war ich ebenfalls besonders zufrieden. 

Natürlich merkt man Altersunterschiede und die verschiedenen Prioritäten und Einstellungen, welche diese mit sich bringen. Allerdings zeichnet so etwas eben auch verschiedene Altersklassen und Gruppen aus. Am Besten hat mir gefallen mitzuerleben wie wahre Freundschaften entstanden sind, die Traurigkeit über das Ende der Zeit zu spüren und auch grandioses Feedback zu erhalten. Den Applaus, welchen ich von meiner ersten Gruppe nach meiner Verabschiedung erhalten habe werde ich natürlich auch nicht so schnell vergessen.  

Schattenseiten und Vorzüge

Dafür lohnt es sich doch auf Schlaf zu verzichten, sich eine Erkältung einzufangen, ein zwei graue Haare zu bekommen und immer 100% zu geben. Denn genau das sind die Schattenseiten an dem Ganzen. Man ist 24/7 für seine Teilnehmer da und hat immer ein offenes Ohr. Man ist immer dabei: ob sie am Strand chillen, andere Städte erkunden, bei Aktivitäten so richtig Spaß haben oder  wenn sie bis 4 Uhr morgens feiern. Auch wenn man selbst schon wieder um 9 Uhr morgen aufstehen muss. Denn das Ausschlafen steht nicht auf der Aufgabenliste für Teamer.

Doch letztlich gibt es wohl weitaus schlechtere Arbeitsplätze als in Spanien bei 30 Grad den Großteil seiner Zeit am Strand zu verbringen oder bis spät in die Nacht im Club zu tanzen. Also wenn man darauf wirklich Lust hat und auch mal auf ein wenig freie effektive Solo-Time verzichten kann stellt das alles gar kein Problem dar. Dann ist es fast schon wieder ein wenig wie Urlaub. Ein großes Plus war für mich im Übrigen noch das wirklich gute Essen und der morgendliche Zimmerservice. Da kommt es natürlich ganz darauf an ob man im Hotel oder Camp teamt und was mehr zu einem passt. Denn jede Unterkunft bringt seine persönlichen Vor-und Nachteile mit sich.

eine unvergessliche Zeit

Auch wenn ich jetzt seit ein paar Tagen wieder zurück bin habe ich natürlich auch zahlreiche Teamer kennengelernt. Einige von denen habe ich auch sehr lieb gewonnen und werde diese insbesondere im nächsten Jahr besuchen. Dabei war es besonders spannend zu erfahren aus welchen unterschiedlichen Bereichen diese eigentlich kommen.

Festzustellen war zudem, dass uns die Leidenschaft am Reisen und der Umgang mit Menschen verbindet. Ich kann mir durchaus vorstellen dies im nächsten Jahr zu wiederholen. Außerdem kann ich es nur jedem ans Herz legen diese Erfahrung auch mal zu machen. Vorausgesetzt natürlich man ist ein wenig belastbar, motiviert und hat Spaß am Umgang mit Kindern und Jugendlichen. – let’s try something new

Liebe Grüße – deine Josephina

Bluse: H&M
Hose: Zara
Schuhe: Converse

Warum bin ich so Selbstbewusst? – Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit


Oft bekomme ich beneidende Komplimente, dass ich ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein hätte, welches manche meinen (noch) nicht zu besitzen. Eine Thematik über welche selten und zwar viel zu selten gesprochen wird und uns letztlich alle betrifft. Wie Selbstbewusstsein, das eigene Selbstwertgefühl sowie Körpergefühl miteinander zusammenhängen und wie auch ich manchmal mit Zweifeln zu kämpfen habe möchte ich dir heute näher bringen.

Wenn du dich nicht selbst liebst – werden dich auch andere nicht lieben

Ich selbst habe schon früher erkannt, dass die Annahme, dass andere dich nur lieben können, wenn du dich selbst liebst und wenn du mit dir selbst im Reinen bist weitestgehend stimmt. Doch klar, leicht dahingesagt und schwer umzusetzen. Insbesondere wenn man gerade mitten in der Pubertät steckt und sich selbst erst einmal verstehen und kennen lernen muss. Doch rückblickend ist es schon wesentlich leichter zu erkennen, welche Hürden man dafür überwinden musste. Doch vergiss nicht, dass du dir für die Bewältigung dieser Zweifel so viel Zeit nehmen kannst und auch solltest wie du eben benötigest. So etwas geschieht nicht über Nacht und das ist total in Ordnung.

 

Zweifel sind Okay – diese können dich weiterbringen

 Versuche immer daran zu denken, dass Zweifel und vor allem Selbstzweifel zum Leben dazugehören und in manchen Situationen auch zur Reflexion / Selbstreflexion beitragen können. Wichtig ist mir zu erwähnen, dass hinter einem überzeugenden Selbstbewusstsein oft auch enorme überspielte Selbstzweifel oder ein geringes Selbstwert oder Körpergefühl stecken können. Solche Menschen sind mir im Laufe meines Lebens schon öfters begegnet und man empfindet diese oft als arrogant und hochnäsig. Obwohl hinter der Fassade nur diese erwähnten Zweifel und / oder sehr viel Schüchternheit steckt. Urteile deshalb bitte nicht zu schnell über Personen. 

Wenn du es schaffst dich selbst zu Lieben oder zumindest dazu bereit bist deine Ecken und Kanten zu akzeptieren einschließlich der kleinen körperlichen Problemzonen hast du schon eine riesige Hürde überwunden. Denn so gut wie jeder Mensch besitzt diese oder zumindest jene welche er als weniger schön empfindet als andere Eigenschaften oder Körperstellen. Vor allem ist man oft selbst sein größter Kritiker und sieht Dinge an sich und in sich an welche andere nicht mal ansatzweise denken würden. 


Schwächen nutzen sich oft auch als Stärken – Problemzonen muss man lieben lernen

Diese Thematik ist mir beim Shooting an der Siegessäule in den Sinn gekommen wo auch ich mit einer körperlichen Problemzone zu kämpfen hatte. Mir ist bewusst, dass ich mich bei der Erwähnung von eigenen Problemzonen durchaus angreifbar mache. Dennoch möchte ich dir zeigen, dass man auch mit größeren oder auch kleineren Problemzonen umgehen oder es zumindest lernen kann. Auch wenn es bei körperlichen Problemzonen oft nicht so leicht ist wie bei charakterlichen Schwächen. Denn diese lassen sich des Öfteren auch in Stärken umwandeln. Dafür kann man Problemzonen meist mit ein paar kleinen Tricks kaschieren.

Mein Hohl-Rundrücken, Fotos und Ich

Wenn ich vom kaschieren schreibe meine ich nicht natürlich nicht, dass man nicht zu Problemzonen und Schwächen stehen sollte. Doch in manch einer Situation möchte man diese eben nicht zum Vorschein bringen. Wie eine meiner Problemzonen beispielsweise, welche mich seit dem Kindesalter verfolgt. Beim shooten muss ich oft sehr aufpassen, dass man meinen Hohl-Rundrücken nicht erkennt.

Denn wer möchte schon durch Instagram scrollen und zwischen den hübschen Bloggern und oft inszenierten, retuschierten Bildern ein Ebenbild vom Glöckner von Notredam erspähen?

Wenn du meine Bilder genau betrachtest wirst du vielleicht auf dem ein oder anderen Bild erkennen was ich meine. Auch wenn ich mir sehr viel Mühe gebe möglichst gerade zu stehen und meine Schultern zurück zu ziehen um keinen Schildkrötenkopf zu haben. Desweiteren meinen Bauch anzuspannen um aus dem Hohlkreuz herauszukommen damit mein Bauch nicht zu weit vorsteht. Zu guter Letzt muss ich zugleich auch noch meinen Oberkörper anspannen ohne angespannt zu wirken damit der Rundrücken gemindert wird. Dies ist wie du dir denken kannst etwas womit ich auch oft im Alltag zu kämpfen habe. Dennoch ist mir bewusst, dass andere weitaus schlimmere Päckchen zu tragen haben. Diese Einsicht hat mir ebenfalls sehr geholfen um diesen und auch andere Makel an mir besser akzeptieren zu können.

gesundes Selbstbewusstsein, jahrelange Entwicklungsarbeit und Selbstsicherheit

Am Wichtigsten finde ich zu lernen sich selbst zu lieben und vor allem zu lernen mit Schwächen und Problemzonen umzugehen. Optimaler Weise kannst du diese für deinen Vorteil nutzen bzw. eine Stärke daraus machen. Denn dies stellt meines Erachtens das Fundament für den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins dar. Anschließend folgt Jahre lange Arbeit, welche sich in Form von Überwindung und Meistern von neuen Situationen widerspiegelt. Wenn man sich zurückzieht wird man es leider nicht schaffen Hürden zu überwinden und vor allem selbstsicher zu werden. Denn diese Selbstsicherheit wird von anderen letztlich als (gesundes) Selbstbewusstsein empfunden.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Blogpost ein wenig weiterhelfen. Falls du noch mehr oder etwas konkretes zu diesem Thema wissen möchtest schreibe mir doch gerne einen Kommentar. Gerne kannst du mir zu dieser oft sehr persönlichen Angelegenheit auch eine Nachricht bei Instagram senden. 

Bis dahin – deine Josephina