Wie kann ich mir diesen Lifestyle überhaupt leisten? | 10 Spartipps

Gestern eine Weltreise, morgen eine Chloé Tasche, übermorgen eine Amerikarundreise und zwischen drinnen noch diverse Restaurantbesuche und Kurztrips. Ich gebe zu dies wirkt auf den ersten Blick etwas fragwürdig und vor allem fragen mich viele, wie ich mir dies überhaupt leisten kann. Denn nein, mehr als die meisten Auszubildenden verdiene ich nicht. Dennoch möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen und meine Spartipps mit dir teilen. 

Zunächst solltest du verstehen, dass der Vorsatz mehr zu sparen immer damit verbunden ist entweder mehr zu verdienen oder einfach weniger auszugeben. Ich selbst möchte dir deshalb Tipps dafür geben wie du es schaffst weniger auszugeben, um letztlich einfach mehr beiseite packen zu können. 

Zunächst ist es wichtig deine Einnahmen und Ausgaben zu kennen. In regelmäßigen Abständen betrachte ich deshalb meine tatsächlichen Fixausgaben und meine eigentlichen variablen Ausgaben. Unter Fixausgaben fallen für mich hierbei insbesondere Bahnkosten, Miete, Versicherungen, Handy und Ähnliches. Im Grunde genommen all die Ausgaben, die definitiv monatlich vom Konto abgehen. Lebensmittelausgaben kalkuliere ich hier also nicht ein. Meine variablen Ausgaben stellen keinen besonders hohen Stellenwert in meiner Betrachtung dar allerdings ist es ein nice to know. 

Denn wenn ich meine summierten Fixkosten von meinen Einnahmen abziehe, weiß ich, dass der Differenzbetrag für meine variablen Kosten zur Verfügung steht. Variable Kosten schlüsseln sich dann wiederum in Sparbeträge, Restaurantbesuche, Geschenke, Shopping, Lebensmittel und Ähnliches auf. 

Glaub mir wenn du dies einmal durchgekaut hast bist du schon ein großes Stück weiter. Ich beispielsweise habe mal aus Spaß meine Ausgaben der letzten 12 Monate betrachtet. Wenn du letztlich gedanklich überschlägst, wie viel Geld du für Bereiche ausgibst, welche du möglicherweise gar nicht als besonders notwenig erachtest, bist du gleich motivierter bewusster darauf zu achten. Dabei kann dir ein Haushaltsbuch helfen. An sich reicht es schon aus dieses 2 Monate lang zu führen. Einfach nur um ein Gefühl für die täglichen Ausgaben zu bekommen. 

Wenn du diese Hürde überwunden hast solltest du versuchen deine Fixkosten zu minimieren. Diese sind deine härtesten monatlichen Ausgaben. Wenn diese sehr hoch sind, im Verhältnis zu deinen Einnahmen ist es verständlich, dass deine Sparrate nicht besonders hoch ausfallen kann. 

Die meisten Spartipps nützen dir im Übrigen auch nichts, wenn du Dingen einen höheren Stellenwert zurechnest als dem eigentlichen Geld. Viele verbinden Geld mit etwas Schlechtem und geben es deshalb aus. Ganz klar so kann es sich auch nicht vermehren. Auch ich gebe gerne Geld aus. Doch wenn ich ein Ziel wie beispielsweise ein Reiseziel mit einer bestimmten Geldsumme verbinde, fällt es mir schon wesentlich leichter zu sparen. Es kommt eben auf die richtigen Prioritäten an. Ein Reisender gibt eben viel Geld dafür aus. Jemand der hingegen gerne Essen geht lässt viel Geld in Restaurants. Einige meiner kleinen Alltagshacks möchte ich also nun im Folgenden mit dir teilen.

Das geliebte Extrakonto

1. Ein Tagesgeldkonto oder Sparkonto ist schnell eingerichtet. Sobald du die Summe nach Abzug der Ausgaben von deinen Einnahmen kennst, solltest du einen festen Betrag mit dir selbst ausmachen und diesen nach dem Geldeingang direkt auf dieses Konto verbannen und am Besten schnell vergessen.

2. Auch Gelder, welche du wider Erwartens nicht mehr benötigst (auch wenn es nur 5 Euro sind!) kommen dort hin. Dazu zählen auch Sondereinnahmen wie Geld zum Geburtstag. 

3. Rücküberweisungen solltest du nur im Notfall tätigen. Versuche richtig zu kalkulieren und wenn es nicht anders geht, auch mal auf etwas verzichten. Das 3. Shirt im Monat muss doch nicht sein, oder?

4. Mache mit dir selbst eine Summe aus, welche du auf gar keinen Fall auf diesem Extrakonto unterschreiten darfst. Mir hilft es manchmal mir vorzustellen ich würde mir selber Geld schulden. Nur um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Denn damit bin ich durchaus besser in der Lage wieder ein wenig mehr beiseite zu packen. 

5. Vielleicht kannst du deine Einnahmen nicht durch einen Nebenjob pushen. Allerdings solltest du dich um Zahlungen kümmern, die dir zu stehen. Ich rede hier von Cashbackzahlungen, von der Rückforderung der KFZ-Steuer, Reisekostenerstattungen deines Arbeitgebers und Ähnliches. Vergiss nicht diese als Sonderausgaben zu werten und nicht mit diesen zu kalkulieren, solange sie nicht da sind.

Einfache Spartipps für Nebenbei

6. Fange endlich an bewusst einzukaufen. Ich spreche hier nicht nur vom Kauf des 8. Outfits, weil es doch so toll ist, Abwechslung zu haben. (Mein größtes Laster als angehende Fashionbloggerin!) Auch beim Lebensmitteleinkauf kann man gezielter vorgehen. Ich beispielsweise plane viele meiner Mahlzeiten, koche vor oder trinke Tee und Geschmackswasser anstatt Coca Cola zu kaufen.

7. Mit einem Sparschwein für dein Rückgeld oder Pfandgeld kannst du getreu dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ eine ganze Menge Geld sparen. Vergiss nur nicht bei der Einzahlung dies direkt auf dein Extrakonto zu überweisen. Da kann schon einiges zusammenkommen. 

8. Beschäftige dich mit deinen Zielen entweder mit deinem Sparziel oder sogar mit dem Ziel des Sparens. Glaub mir es motiviert dich unheimlich weiter zu machen. Generell die Investition in Zeit für Dinge, welche du schon länger aufschiebst, wie z. B. das Lesen eines Buches sind immer sinnvoll. Auch ein entspannter Abend mit Freunden daheim kostet wesentlich weniger als ein Barbesuch.

9. Dinge, die du nicht mehr brauchst, kannst du getrost verkaufen, verschenken oder spenden. Dies füllt nicht nur dein Sparschwein, sondern hilft dir auch dir darüber im Klaren zu werden, wie viel du besitzt. Wenn du dann dabei bist, könntest du das 10. Duschgel auch erst mal aufbrauchen bevor du dir im DM wieder ein Neues kaufen willst. Denn die kleinen Ausgaben sind eigentlich die, die sich summieren. Der Coffee to go an der Ecke, das schnelle Brötchen morgens beim Bäcker und so weiter und so fort.

10. Falls doch mal ein Kauf notwenig sein sollte, nutze doch einfach einen der zahlreichen Rabattvorteile. Ich beispielsweise komme in den Genuss von Mitarbeiterrabatten. Durch diese konnte ich bei zahlreichen Firmen schon ordentliche Summen an Geld sparen. Ansonsten kann ich dir die Glamour Shopping Week empfehlen. Diese findet zweimal im Jahr statt und steht für den Zeitraum vom 29.09-07.10.2017 schon wieder in den Startlöchern.

Sicherlich gibt es noch gefühlte tausend weitere Tipps und Tricks. Allerdings sind dies, meine meist verwendeten und wenn ich ganz ehrlich bin, auch die Effektivsten. Ich erteile mir dennoch keine Verbote oder schränke mich bösartig ein. Oft rufe ich mir einfach ins Gedächtnis, dass ich vor einigen Jahren noch wesentlich weniger Geld zur Verfügung hatte und dennoch glücklich war. Also warum nicht einfach einen Teil des Mehrgeldes zur Seite packen, um mir Dinge ermöglichen und erfüllen zu können, welche ich mir eben nicht einfach so mal nebenbei leisten könnte. 

Lass mich gerne deine besten Tipps und Tricks in den Kommentaren wissen.
Bis dahin – deine Josephina! (:

Oberteil: Pull&Bear
Hose: H&M
Tasche: no name
Schuhe: no name

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4 comments

  1. Deine Tipps finde ich wirklich toll. Ich bin leider selber extrem schlecht im sparen. Bin aber extrem stolz weil ich seit kurzen endlich ein Sparkonto eingerichtet habe. Bei Klamotten schau ich auch viel mehr drauf was ich kaufe weil man oft viel zu voreilig viel zu viel kauft 🙂

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